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Bachelor of Colours + Gewinnspiel

24. Februar 2017

Ok, den Titel habe ich mir soeben selbst gegeben. Allerdings habt ihr sicherlich auf Snapchat und Instagram gesehen, dass ich vor wenigen Wochen bei einem Grafitti-Workshop inklusive einem anschließendem Umstyling mit den neuen Colorista-Farben von L’Oréal Paris war!

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Begleitet hat mich Darina, die beim Gewinnspiel auf meinem Channel gewonnen hat. Angekommen im f6 gab es erst einmal ein paar Snacks und ein paar wichtige Grundlagen zu Graffitis. Ich weiß, ich sehe so aus, als wäre ich schon dutzende Male sprayen gewesen… War ich aber noch nie. Von daher war ich wahnsinnig gespannt und aufgeregt! Es gab auch richtig schicke Anzüge für uns:

Mantel sauber, Nora happy

Mantel sauber, Nora happy

Auf einer Wand durften wir alle möglichen Farben und Techniken ausprobieren. Mir hat es echt viel Spaß gemacht und anscheinend war ich auch garnicht so untallentiert. Wenn also jemand im Sommer am Donaukanal sprayen gehen möchte: Count me in! Wo wir grade dabei sind: Eigentlich auch eine super First Date Idee. Unser Ergebnis konnte sich echt sehen lassen:

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Danach ging es weiter mit dem Umstyling: nach einem Vortrag über verschiedene Techniken und Farben durften wir Colorista-Girls unsere jeweiligen Gewinner umstylen.

 

Kurzer Make-Up-Check!

Kurzer Make-Up-Check!

Da wir die Colorista Farben bereits  vorab 3 Wochen getestet hatten, konnten wir den Mädels so bei der Wahl zwischen den 1-Day Sprays und den 1-2-Week Washouts helfen. Übrigens: wenn ihr irgendwelche Fragen habt, schreibt mir gern ein Kommentar hier oder auf Instagram, grade bei semipermanenten Haarfarben, die es ja erst seit kurzen in Drogerien gibt (Danke Colorista!) sollte man genau auf die Ausgangsfarbe achten, damit man danach nicht enttäuscht ist.

Marie wird rosa!

Marie wird rosa!

Auch ich habe mich erst in allerletzter Sekunde für eine Farbe entschieden, wir durften nämlich aus der gesamten Colorista-Kollektion wählen und es gibt so viele tolle Farbtöne!

Candy Dream!

Candy Dream!

Ich entschied mich für einen auswaschbares Styling mit den 1-Day Sprays:

Pastelblue, Grey und Pastelpink!

Pastelblue, Grey und Pastelpink!

Meine Ausgangsfarbe war wohl das blondeste Blond, dass ich jemals hatte:

Before

Before

Das ist natürlich eine super Grundlage für Pasteltöne:

After

After

Sorry Leute, ich weiß auch nicht, warum ich so grumpy schaue, das ist eigentlich mein neutraler Gesichtsausdruck! 😀 Mit dem Spray und einem Kamm kann man ganz einfach tolle Ombre-Übergänge hinbekommen. Und da ich mich nie entscheiden kann, habe ich einfach zu denen gegriffen, die mir am besten gefallen haben: ein luftiges Pastellblau, etwas grau für die Spitzen und am Ansatz ein süßes Pastellrosa. Ihr müsst aber auch mal bei der lieben Nika vorbei schauen, die sich für super süße Candy Hair entschieden hat. Marcia von the ladies zeigt euch, was ihr mit ganz dunklem Haar als Ausgangsfarbe anstellen könnt. Es war echt ein super spannender und interessanter Tag, aber seht selbst: 

Wie gefällt euch eigentlich mein Lippenstift? Die Farbe heißt Fuchsia Wars aus der neuen L’Oreal Paris Lip Paint Serie und ihr habt jetzt die Chance, die komplette Serie auf meinem Instagram Channel eins von 3 kompletten Sets zu gewinnen! Ich mag an der Serie besonders, dass die Farben die Lippen überhaupt nicht austrocknen und das sowohl für Fans von Matte Lips, als auch für die des glänzenden Finish’s etwas dabei ist! 

Video: Thomas Mair für ‚Loréal Paris
In Kooperation mit L’Oréal Paris

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Was für 1 Jahr

31. Dezember 2016

Tja Leute, was soll ich sagen, außer DANKE!

Ich bin kein Fan vor Vorsätzen, denn die sind dazu da, um gebrochen zu werden. Ich hoffe nur inständig, dass 2017 genau so viele Überraschungen, Erlebnisse und Abenteuer zu bieten hat wie 2017. Da s Schöne an Silvester ist für mich, dass man noch einmal alles Revue passieren lassen kann – in meinem Fall mit einem Lächeln auf den Lippen und überlegen, was man gelernt hat. Ich habe die Weisheit nun wirklich nicht mit Löffeln gefressen und kann nur für mich selbst sprechen, aber wenn ihr mich fragen würdet, was ich euch für das neue Jahr auf den Weg mitgeben möchte, bitte:

  1. Karma is only a bitch if you are – tatsächlich habe ich gelernt, wenn mir jemand blöd kommt, einfach mal die Füße still zu halten. Ob es jetzt Karma oder irgendwas anderes ist, das regelt das schon.
  2. Mehr erste Male! – das Gefühl, wenn du etwas zum ersten Mal machst, ist unbeschreiblich! Und: Versprochen, wenn ihr ein bisschen nachdenkt, fällt auch euch etwas ein, was ihr noch nie gemacht habt.
  3. Du bist ganz allein selbst für dein eigenes Glück verantwortlich. – lerne, Zeit mit dir selbst zu genießen. Nimm dir die Sachen, die du brauchst, um dich glücklich zu machen. Und erwarte von niemandem, dass er dich glücklich macht! Zu einer gesunden Zwischenmenschlichen Beziehung gehört eine gewisse Selbstakzeptanz und -zufriedenheit. Was nicht heißt, dass einen ein Mensch nicht noch glücklicher machen kann. (;

Das vergangene Jahr hat mich oft aus der Reserve gefordert aber mir auch unglaublich viele schöne Momente beschert: eine Trennung im Frühling, meine eigene Wohnung, 2 super abgeschlossene Semester, einen Street Style Award vom LOOK Magazin, gewonnene und verflossene Freundschaften,  Seth Troxler in Amsterdam, die aktuelle Staffel Game of Thrones… Aber alles hier noch einmal im Rückblick:

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Das Jahr hat ganz ruhig mit einem Besuch meines Vaters geendet. Weniger ruhig war dann das Pratersauna-Closing und gleich danach ein Wochenende in Amsterdam!

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Stefan Joham hat mich für das Vor-Magazin geblitzt. Gleich danach ging es weiter zu meiner Familie nach Norddeutschland:

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Wo wir grade in Deutschland sind: im Schloss Beesenstedt durfte ich eine unvergleichliche Zeit verbringen!

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Auch das Lighthousefestival hat mich mit seiner unglaublichen Kulisse an der kroatischen Küste beeindruckt. Durchgefeierte Nächte und verkatertes Schwimmen inklusive. Ich kann jedem nur empfehlen, sich noch schnell um Tickets für 2017 zu bewerben, ich habe es mir bereits im Kalender rot angestrichen!

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Kurz darauf sollte sich mein bisheriges Leben drastisch ändern, als mein Exfreund und ich beschlossen, als Freunde besser zu funktionieren als als Paar. Nach ein paar Nächten auf der Couch eines Freundes hatte ich 4 Tage später aber bereits ein neues WG-Zimmer bei Pia, die mir echt ans Herz gewachsen ist! Danke, dass so spontan alles geklappt hat und für die schöne Zeit zusammen.

Über diese vielen Erlebnisse ist mir auch Merve immer mehr ans Herz gewachsen. Auf ihrem Blog habe ich eine Reise mit Maybelline und ihr nach Berlin gewonnen. Die Zeit hat mir so gut getan und so viel habe ich noch nie in 24 Stunden erlebt! Auch hier noch einmal ein ganz dickes Danke!

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Den Sommer habe ich dann größtenteils im Volksgarten verbracht und dabei entdeckt, dass ich anscheinend ein ganz gutes Händchen zum dekorieren habe! Meine Kollegen sollten mich noch einige Male mit Ballons im Mund (weil ich 2 Hände zum abreißen des Tixos brauchte) sehen. Außerdem habe ich so viele Sonnenaufgänge im Garten miterlebt, was nie langweilig wird.

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Der September wurde dann teilweise sehr arbeitsintensiv aber auch mein erster großer Urlaub dieses Jahr. Aber alles nacheinander, Merve und ich haben im Volksgarten geheiratet und ich bereue keine Sekunde! Auch wenn ich vielleicht nicht immer die perfekte Freundin bist, habe ich dich ganz tief in mein Herz geschlossen und wünsche dir nur das beste für das kommende Jahr!

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Kurz darauf hatte ich dann eine sehr stressige Unizeit, die sich aber total gelohnt hat und habe den Style Award vom LOOK Magazin gewonnen! An diesem Dienstag bin ich ins Büro gegangen, dann zum Fitting auf der Vienna Fashion Week, kurz einen Abstecher in die Uni um meine Abschlusspräsentation in Social Media Marketing zu halten und dann zurück zur Show, die ich dann auch noch in meiner Kategorie gewonnen habe!

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Davor war ich auch das erste Mal auf dem Oktoberfest in München:

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2 Tage nach dem Style Award hatte ich dann auch noch Geburtstag und habe das erste Mal eine Veranstaltung mit konzeptionieren und organisieren dürfen. Ich hatte unglaublich viel Spaß dabei, auch beim kleinen Pre Opening anlässlich meines Geburtstags mit Moet & Chandon! Am 13.1.2017 findet übrigens das 4. Mal Fluffy in der Säulenhalle statt!

© Philipp Lipiarski / www.goodlifecrew.at

Kurz danach habe ich es dann auch endlich geschafft meinen Blog, den ihr grade lest, online zu bringen. Meine ersten 6 Beiträge handelten von meinem unglaublich schönen Aufenthalt in Belgrad und Montenegro. 2017 möchte ich hier unbedingt noch einmal hin!

Guten morgen von meiner Terasse

In dieser Zeit wurde auch eine von mir moderierte Sendung auf goTV ausgestrahlt. Generell hielt das Jahr 2016 viele spannende Drehs und Shootings für mich bereit: für „Die 3 Flamingos“, Nazar, Chemie ist In, mit Digital Impressions, HIAN Jewellery oder für das Yohogirl Magazin, um nur ein paar zu nennen.

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Im Herbst ging es dann mit Bombay Saphire und Zoe, die nicht nur fantastisch aussieht sondern auch noch eine echt lustige und liebe Person ist, noch einmal nach Berlin:

 

Citybummel

Noch 2 weitere City-Trips gab es im November und Dezember 2016, aber dazu kommt im Januar in meinem Städte-Special mehr! Weihnachten wurde dieses Jahr sehr harmonisch im Kreis der Familie mit vielen Weihnachtsliedern, Sekt und noch mehr Essen gefeiert. Und last but not least erblondete ich vor ein paar Tagen aufgrund eines coolen Projekts, aber dazu auch im Januar mehr!

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Ich hoffe, ihr hattet genau so viel Freude, mich auf meinem Instagram- und Snapchat Account durch dieses Jahr zu begleiten und dass das Jahr 2017 mindestens genau so toll wird. Verantwortlich sind wir ganz allein selbst dafür, also lasst uns das beste daraus machen!

Ich wünsche euch abschließend einen guten Rutsch und ganz viele tolle Erfahrungen im neuen Jahr!

 

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Leute, wir haben ein Problem

17. Dezember 2016

… Oder besser gesagt, wir haben unzählige Probleme, aber aus gegebenen Anlass möchte ich genau jetzt über dieses hier etwas schreiben: Es ist Samstag Abend und ich werde heute ausgehen, genau so wie Millionen anderer Frauen in Mitteleuropa auch.

Als Einleitung möchte ich mal einige Kommentare unter einem Krone-Artikel vom 9.12., in dem es darum geht, dass eine Studentin in Salzburg um 3 Uhr morgens von einem blonden Typen, den sie davor flüchtig in einem Lokal kennenlernte, vergewaltigt wurde. Schlimme Sache, unabhängig von Haarfarbe, Uhrzeit und jeglichen anderen Faktoren möchte man meinen, oder?
Nicht so der durchschnittliche österreichische Keyboard-Warrior, der im Forum einmal das komplette Bullshit-Bingo der sexistischen und rassistischen Bemerkungen loslässt:

„Tut mir sehr Leid aber da kann man nichts machen.“
„Jaja, Frauen wählen VDB, ..“
„Wahrheit oder Lüge ?? Wer weiß das schon so genau bei den vielen Lügenmärchen der letzten Monate. Sollte es wahr sein, ist es schlimm für die Frau.“
„Ich glaube die ganze Geschichte nicht. Klingt sehr absurd und erfunden.“
„ein wenig mehr Details wären nicht schlecht, blond und 175 groß trifft auf tausende zu. Wenn sie ihn vorher kennen gelernt hat, wird sie ja doch ein bissl mehr wissen.“

… und natürlich noch der übliche Haufen voll rassistischem Müll (verzeiht mir diese Wortwahl, aber bei diversen Kommentaren fällt mir beim besten Willen nichts anderes ein. Der generelle Ton in den Foren von Krone, Heute und Österreich ist ja allgemein bekannt, die allgemeine Meinung der Mitglieder zu Statistiken und Fakten auch.)
Nicht ganz uninteressant finde ich in diesem Zusammenhang einen Blick zu unserem Nachbarn im Norden: die Welt, die man nun wahrlich nicht als „linkslinkes Lügenblatt“ bezeichnen kann, hat erst kürzlich einen weiteren Artikel zur Flüchtlingskriminalität veröffentlicht. Versteht mich bitte nicht falsch: jede Straftat ist eine zu viel! Aber wer die Schuld für diese beim Opfer oder „bei di ondaren, neichen“ sucht, ist hier schlicht und ergreifend am Holzweg.
Für dieses Klima dürfen wir uns in erster Linie bei den Blättern bedanken, die bis heute in jeder U-Bahn-Station gratis herumliegen und bei mir im Vorbeigehen immer einen kurzen Brechreiz auslösen. (Petition gegen die „Heute“-Entnahmeboxen in Ubahnstationen)
Zum Thema journalistische Verantwortung möchte ich auch erneut, wie schon auf meinem Facebook-Profil kommentarlos einen Auszug aus einer Kolumne der freien Autorin Margerete Stokowski im Spiegel zitieren:

2015 gab es in Deutschland 331 weibliche Opfer von versuchtem oder vollendeten Mord oder Totschlag durch den Partner oder Ex-Partner. Das ist fast jeden Tag eine Frau. 131 der Opfer starben, 200 überlebten. Würde man die Meldungen darüber jedes Mal in die Abendnachrichten einbauen, würden wir denken, wir leben in einem Land, in dem Gewalt gegen Frauen eine wahre Epidemie ist – und es würde stimmen. Jedes vierte Mal würden wir dabei hören, dass genauso auch ein Mann Opfer durch seine Partnerin oder Ex-Partnerin wurde (84 im Jahr 2015).

Der Punkt, auf den ich hinaus möchte, merkt ihr selbst, oder?

Nun aber zurück zum ursprünglichen Thema:

„Tut mir sehr Leid aber da kann man nichts machen.“

Wie bitte? Du hast es allen Ernstes es für nötig gehalten, diese 30 Sekunden deines Lebens zu investieren, um dieses A) falsche B) sinnlose C) dumme Kommentar zu schreiben? Also entweder bist du von diesem Thema nicht betroffen (ergo du bist weder Mann noch Frau, was ich bezweifle) oder du hattest eine Schaukel, die tatsächlich einen Tick zu nah an der Hauswand stand. Man kann sehr viel machen, siehe unten, vor allem nicht so einen respektlosen Müll schreiben.

„Jaja, Frauen wählen VDB, ..“

Ich kann mir schon denken, worauf du hinaus willst. Hast du das mal zu Ende gedacht? Wo hat denn bitte der angehende österreichische Präsident jemanden dazu aufgerufen, Frauen zu vergewaltigen?

Wahrheit oder Lüge ?? Wer weiß das schon so genau bei den vielen Lügenmärchen der letzten Monate. Sollte es wahr sein, ist es schlimm für die Frau.“
„Ich glaube die ganze Geschichte nicht. Klingt sehr absurd und erfunden.“

Aha, weil er blond ist, ne?
Leider finde ich keine aktuellen Statistiken zu erfundenen Vergewaltigungen, sondern nur dubiose Seiten wie WikiMANNia etc., die mir teilweise ein müdes lächeln auf die Lippen zaubern, aber zum Maskulinismus kommen wir gern ein andern Mal. Der Kriminologe Christian Pfeiffer schätzt den Anteil erfundener Vergewaltigungen in Deutschland auf 10% – was tatsächlich eine erschreckend hohe Bilanz ist! Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass 90% der gemeldeten (!) Vergewaltigungen tatsächlich so geschehen sind. Dass die Dunkelziffer noch viel höher ist, wissen wir alle.

Die 2011 veröffentlichte „Österreichische Prävalenzstudie zur Gewalt an Frauen und Männern“ des Österreichischen Instituts Familienforschung (ÖIF), unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, liefert folgende Zahlen: drei Viertel aller Frauen haben sexuelle Belästigung erlebt (74,2%), nahezu ein Drittel aller Frauen hat sexuelle Gewalt erfahren (29,5%).
Quelle: DATEN und FAKTEN ZU SEXUELLER GEWALT GEGEN FRAUEN
Zusammenstellung des Notruf.Beratung f.vergewaltigte Frauen und Mädchen Wien

Übrigens: in den letzten Monaten erinnere ich mich an etliche Meldungen, wo Frauen Vergewaltigungen durch Flüchtlinge erfunden haben. Das ist an Geschmacklosigkeit und Menschenverachtung kaum zu überbieten.

„ein wenig mehr Details wären nicht schlecht, blond und 175 groß trifft auf tausende zu. Wenn sie ihn vorher kennen gelernt hat, wird sie ja doch ein bissl mehr wissen.“

Entweder, du warst noch nie in deinem Leben aus oder du hast ein fotografisches Gedächtnis. Dein Kommentar lässt für Außenstehende den unmittelbaren Schluss zu, dass du noch nie in einer vergleichbaren Situation warst, also solltest du dich dazu besser nicht so äußern. Das ist nämlich auch respektlos dem Opfer gegenüber.
Als ich sehr jung war, grade 16, kamen einmal mitten im 1. Bezirk 3 Typen auf 2 Freundinnen und mich zu. Sie beschütteten uns mit ihrem Gesöff und auf die Frage hin, was das solle, stießen sie mich in einen Erker vor einem Fenster. Gleich danach gingen wir zur Polizei – obwohl ich mich darauf konzentriert habe, mir möglichst viele Details der Gesichter dieser Trotteln (nochmals Sorry für die Wortwahl), konnten wir alle 3, weder zusammen noch unabhängig voneinander ein vernünftiges Phantombild erstellen.

Also Burschen, Mädels: Dieses Problem betrifft uns alle! Erzieht eure Jungs, nicht zu vergewaltigen, anstatt eure Mädels, nicht vergewaltigt zu werden. Schaut auf eure Umwelt: wenn ihr seht, dass sich jemand Unwohl fühlt oder bedrängt fühlt, greift ein, holt Hilfe oder macht jemanden darauf Aufmerksam. Wenn ihr durch den Club geht und ein hübsches Mädel seht: sie will sicher nicht angesprochen werden, indem ihr ihr eure Hand auf den Arsch legt! (Wirklich. Das finden höchstens eure besoffenen Proll-Freunde lustig, also behaltet bitte eure Ekelfinger bei euren Drinks.) Und: nur weil jemand höflich ist, heißt das nicht, dass er etwas von euch will.

In diesem Sinne: Prost, auf eine sichere Nacht…

 

Quellen: siehe Links im Beitrag

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Ausflug nach Bar (Tag 6)

22. Oktober 2016

Unseren letzten Tag begannen wir mit einer weiteren großen Tauch-Tour in der Bucht, die zu unserem Ferienhaus dazu gehört- das Wasser hatte die perfekte Badetemperatur und ist so unglaublich klar! Sandalen sollte man allerdings besser anlassen, wenn man nicht ein unangenehmes Erlebnis mit einem Seeigel machen möchte.

No words needed

No words needed

 

Danach fuhren wir ca. eine dreiviertel Stunde lang nach Bar, eine Stadt mit ca. 13.000 Einwohnern im Süden von Montenego an der Adriaküste. Bar wurde bereits in der Antike von den Illyrern besiedelt und hat eine wahnsinnig interessante Geschichte, die man in den Ruinen der Altstadt erkunden kann.  Nach einem Erdbeben Ende der Siebzigerjahre wurde diese verlassen und eine neue Stadt wurde unmittelbar an der Küste wiedererrichtet.

 

In den Ruinen der Altstadt

In den Ruinen der Altstadt

Serbisch-Orthodoxe Kirche in Bar

Serbisch-Orthodoxe Kirche in Bar

Zu Mittag gingen wir in das Lokal Kaldrma, welches laut Tripadvisor das beste Restaurant der Stadt ist und stolze 4,5 Punkte hat. Hier haben wir wirklich fanstastisch gegessen, einmal quer durch die komplett handgeschriebene Karte!

Keine Karte gleicht der anderen!

Keine Karte gleicht der anderen!

Unbedingt probiert haben muss man den Dirndlsaft (Kriechkirschensaft) und das Olivenöl! Die Region um Bar ist bekannt für ihre fantastischen Olivenhaine und im Dezember findet hier jedes Jahr ein Olivenöl-Fest statt! Danach fuhren wir noch in das Haus eines Bekannten mit einem unglaublichen Pool, von dem aus man den Hafen und die Neustadt aus beobachten kann:

Leider war es schon etwas zu frisch um zu schwimmen...

Leider war es schon etwas zu frisch um zu schwimmen…

Neben dem Haus war auch ein paar Weinreben. Wir durften sogar einen Blick in die Produktion werfen und anschließend eine Flasche verköstigen. Unglaublich, dieser Wein hat vom Anbau über die Produktion bis in unseren Mund 40m zurück gelegt und das schmeckte man!

Abends fuhren wir dann noch einmal zu dem Lokal in der Bucht mit der riesen Baustelle: Perazica Do. Bei einer Fischsuppe und ein paar Gläsern Wein genossen wir einen letzten atemberaubenden Sonnenuntergang und schmiedeten schon Pläne für unseren nächsten Besuch.

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Dovidenja

Ich muss echt sagen, dass mir selten ein Land oder eine Gegend so gut gefallen hat wie Montenegro und die Region zwischen Bar und Budva! Das Lebensgefühl ist einmalig, die Menschen sind unglaublich aufgeschlossen und lustig, die Landschaft ist so abwechslungsreich und wunderschön… Sprachbarriere gab es keine, ganz im Gegenteil, ich habe einige Brocken Montenegrinisch gelernt und hatte viele interessante Gespräche mit Einwohnern.

Den nächsten Urlaub hier kann ich kaum erwarten, das könnt ihr mir glauben!

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Happy Unicorn Birthday!

20. Oktober 2016

In letzter Zeit war es hier etwas ruhiger, da ich einen Stalker habe, genauer gesagt einen Cyber Stalker (ja, sowas gibts, aber dazu ein andern Mal).

Vor ziemlich genau einem Monat habe ich meinen 22 Geburtstag in der Säulenhalle gefeiert. Der große Gartenbereich bot bei dem fantastischen Wetter die optimale Location und im Anschluss fand die dort Veranstaltung Fluffy statt, bei der wir den Abend gebührend ausklingen lassen konnten.

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Für meine Gäste gab es passend zum Thema Moët & Chandon Rosé:

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Der Schaumwein aus der Champagne überzeugt durch seine fruchtige Note und sein ausdrucksstarkes Aroma nach Waldbeeren & Johannisbeeren. Übrigens: Moët & Chandon hat das größte und prestigeträchtigste Anbaugebiet in der Champagne!

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Wer es etwas verspielter mag: Ich persönlich trinke Moët & Chandon Rosé auch gerne mit einem Schuss St. Germain Elderflower Liquoer und etwas frischer Minze!

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Am 28.10. findet die Veranstaltung Fluffy wieder in der Säulenhalle im 1. Bezirk statt. Hier habt auch ihr die Chance, coole Goodies von Moët & Chandon Rosé abzustauben und mit dem ein oder anderen Glas mit euren Lieblingseinhörnern anzustoßen! Los geht’s um 23 Uhr zu den Klängen von Markito und Felix Hue b2b The Cook. Und ein kleines Geheimnis darf ich euch schon verraten: ab morgen könnt ihr in der Veranstaltung Tickets für Justin Bieber am 8.11.2016 in Wien gewinnen!

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Mit deinem Posting in der Veranstaltung Eintritt sparen!

 

 

+++ FOTOS BY PHILIPP LIPIARSKI +++

In freundlicher Zusammenarbeit mit Moet Hennesy

Allgemein Travel

Off Day (Tag 5)

1. Oktober 2016

Ich melde mich zurück aus dem Zug von Sutomore nach Belgrad, aber dazu kommen wir am Montag…

Ein Urlaub ist, finde ich, nur komplett, wenn man einen Tag gar nichts gemacht hat. Also habe ich meinen Bruder auf Ausflugstour geschickt und habe mir ein ausgewognes Frühstück am Pool zubereitet.

Ziveli!

Ziveli!

Unsere Villa hat 5 Schlafzimmer, 4 davon Doppelzimmer, ein Single-Zimmer und befindet sich in Skodjidjevojka, zwischen Budva und Petrovac. Das Örtchen ist relativ ruhig, was genau das war wonach wir gesucht haben, aber verfügt über eine ausgezeichnete Infrastruktur. Asphaltierte, beleuchtete Straßen sind hier nämlich keine Selbstverständlichkeit. Der unbeschreibliche Ausblick aufs Meer und die angenehmen Temperaturen bis Ende Oktober machen die Villa auch für einen Off-Season-Besuch attraktiv. Da dies mein erster Besuch im Balkan war, kann ich hier nur Erzählungen rezitieren, allerdings ist es hier im Juli und August sehr touristisch und die Temperaturen erreichen über 40 Grad. Falls ihr euch für das Haus interessiert, könnt ihr mir gern eine Mail schreiben. Man findet allerdings sogar während der Hauptsaison sehr viele schöne Wohnungen für 25 Euro pro Person und Tag.

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Urlaub auf Balkonien

Den Abend habe ich zuerst am Meer verbracht, hier ging es 444 Stufen die Steilküste zu einer atemberaubend schönen, verlassenen Bucht hinab. (Mama, besser nicht die Fotos anschauen!)

Unten links war "meine" Bucht

Unten links war „meine“ Bucht

Alle 5 Minuten gab es diverse Bänke mit tollem Ausblick über die Bucht. Runter habe ich 15 Minuten, rauf um die 20 Minuten gebraucht. In der Bucht, die sehr schnell irrsinnig tief wird, war ich das 1. Mal in meinem Leben schnorcheln. Definitiv eins meiner Urlaubs-Highlights!

Nach einem kurzen Sprung in den Pool im Sonnenuntergang ging ich entlang der Landstraße in das Restaurant des Ortes. Hier habe ich eine lokale Spezialität, Pod Saca, probiert: Lamm, Kalb oder Ziege zusammen mit Gemüse in einem Tontopf gegart. Wahnsinnig lecker!

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Morgen geht es weiter mit einem Ausflug nach Bar und auch schon meinem letzten Tag in Montenegro…

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Kotor, Perast, Tivat (Tag 4)

30. September 2016

Ich bin noch nie so gerne aufgewacht, wie hier: pünktlich um 8 Uhr morgens weckt mich jeden Tag das Meeresrauschen, ein leichter Windzug durch die Balkontür und das Rascheln der Bäume vor meinem Fenster. Es ist tatsächlich noch schöner, als es sich hier liest!

Heute ging es nach einem kurzen Snack auch schon los mit unserem Ausflug in die Bucht von Kotor und zum Porto Montenegro in Tivat, die Stadt mit dem nächsten Flughafen zu unserem Haus. Als erster Stand Kotor auf dem Programm, eine wahnsinnig schöne Altstadt am Fuße eines sehr hohen Berges. Die Stadtmauern gehen allerdings fast bis zum Bergwgpfel, allerdings waren wir schlicht und ergreifend zu Faul, diese zu erklimmen. Stattdessen bummelten wir durch die Stadt, tranken ein paar Kaffees und in Ermangelung von Alkohol beim Frühstück auch ein paar Aperolspritzer. Mein persönliches Highlight: hier sind Ü B E R A L L Katzen und es gibt ein Katzenmuseum!

Ausblick von der Stadtmauer aus.

Ausblick von der Stadtmauer aus.

Danach ging es entlang des Ufers weiter nach Perast, was mir noch besser gefiel als Kotor, da es hier fast keine Touristen gab. Nach einem Esikaffee ging es auch schon weiter, und zwar in das beste Restaurant, in dem ich je war. Hierzu werde ich nach meiner Ankunft in Wien einen eigenen Beitrag schreiben. Fun Fact! auf dem Weg durch die kleinen Dörfer kann man fast immer die Montenegriener bei ihrem Lieblingshobby beobachten: Sachen verbrennen. Ob Laub, Autoreifen oder sonstiger Spaß, man sieht eigentlich immer eine Rauchfahne am Straßenrand aufsteigen. (Zitat Ruben)

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Perast

Wir fuhren auch an einigen Fisch- und Muschelzuchten vorbei:

Muschelzucht

Muschelzucht

Mit der Autofähre gelangten wir dann nach Tivat…

Danke Ruben für die ganzen Fotos!

Danke Ruben für die ganzen Fotos!

In Tivat fuhren wir dann zum Porto Montenegro, eine neu gebaute Luxusyacht-Marina. Porto Montenegro ist der erste umfassende hochmoderne Tiefwasser-Yachthafen in der Adria! Hier hat es mir richtig gut gefallen, ich kann jedem wärmstens empfehlen, sich das mal anzuschauen. Hier bekommt man auch die Originale zu den ganzen Fake-Artikeln, die man zum Beispiel in Budva erstehen kann.

Porto Montenegro. Meine zukünftige Yacht.

Porto Montenegro. Meine zukünftige Yacht.

Nach diesem Tag war eins bitter nötig: Erholung. Morgen kommt ein Blogpost über meinen ersten und einzigen Gammeltag!