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Allgemein Travel

Off Day (Tag 5)

1. Oktober 2016

Ich melde mich zurück aus dem Zug von Sutomore nach Belgrad, aber dazu kommen wir am Montag…

Ein Urlaub ist, finde ich, nur komplett, wenn man einen Tag gar nichts gemacht hat. Also habe ich meinen Bruder auf Ausflugstour geschickt und habe mir ein ausgewognes Frühstück am Pool zubereitet.

Ziveli!

Ziveli!

Unsere Villa hat 5 Schlafzimmer, 4 davon Doppelzimmer, ein Single-Zimmer und befindet sich in Skodjidjevojka, zwischen Budva und Petrovac. Das Örtchen ist relativ ruhig, was genau das war wonach wir gesucht haben, aber verfügt über eine ausgezeichnete Infrastruktur. Asphaltierte, beleuchtete Straßen sind hier nämlich keine Selbstverständlichkeit. Der unbeschreibliche Ausblick aufs Meer und die angenehmen Temperaturen bis Ende Oktober machen die Villa auch für einen Off-Season-Besuch attraktiv. Da dies mein erster Besuch im Balkan war, kann ich hier nur Erzählungen rezitieren, allerdings ist es hier im Juli und August sehr touristisch und die Temperaturen erreichen über 40 Grad. Falls ihr euch für das Haus interessiert, könnt ihr mir gern eine Mail schreiben. Man findet allerdings sogar während der Hauptsaison sehr viele schöne Wohnungen für 25 Euro pro Person und Tag.

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Urlaub auf Balkonien

Den Abend habe ich zuerst am Meer verbracht, hier ging es 444 Stufen die Steilküste zu einer atemberaubend schönen, verlassenen Bucht hinab. (Mama, besser nicht die Fotos anschauen!)

Unten links war "meine" Bucht

Unten links war „meine“ Bucht

Alle 5 Minuten gab es diverse Bänke mit tollem Ausblick über die Bucht. Runter habe ich 15 Minuten, rauf um die 20 Minuten gebraucht. In der Bucht, die sehr schnell irrsinnig tief wird, war ich das 1. Mal in meinem Leben schnorcheln. Definitiv eins meiner Urlaubs-Highlights!

Nach einem kurzen Sprung in den Pool im Sonnenuntergang ging ich entlang der Landstraße in das Restaurant des Ortes. Hier habe ich eine lokale Spezialität, Pod Saca, probiert: Lamm, Kalb oder Ziege zusammen mit Gemüse in einem Tontopf gegart. Wahnsinnig lecker!

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Morgen geht es weiter mit einem Ausflug nach Bar und auch schon meinem letzten Tag in Montenegro…

Travel

Little Bay in Krstac (Tag 3)

29. September 2016

Nach den Strapazen der Reise und dem abwechslungsreichen 1. Tag haben wir uns am Dienstag morgen Zeit zum Aufstehen und Frühstücken genommen. Von meinem Bett aus sieht man direkt über den Balkon in die Baumwipfel und den Horizont.

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Swim by Black Milk Clothing

Zu unserem Sektfrühstück gab es Kuvana Kafa (gekochter Kaffee auf türkische Art, man trinkt ihn schwarz und ohne ihn zu filtrieren). Danach hat mir mein Bruder aus dem Kaffeesatz Reichtum und einen fantastischen Mann gelesen, ich habe hier jedoch nur einen kleinen, süßen Hund gesehen:

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Alles zusammen wäre natürlich ideal! Danach sind in eine Bucht Nahe unseres Hauses gefahren, vorbei an einer Baustelle für eine riesige Hotelanlage, die allerdings seit 2004 gebaut wird, ganz im Stil des Flughafens BER. Die Bausubstanz unten ist allerdings schon 10 Jahre alt und weißt schon Mängel auf, weswegen man sich wohl noch etwas mit der Fertigstellung gedulden muss. Um so besser für uns: an dem Strand waren insgesamt ca. 20 Menschen und ein kleines Open Air Lokal mit fantastischer Fisch-Küche.

Panorama der bucht vom Wasser aus

Panorama der bucht vom Wasser aus

Was ist das für 1 Hotel

Was ist das für 1 Hotel

Die Sonnenuntergänge hier sind der Wahnsinn, jeden Tag ist er ein bisschen anders aber immer wunderschön. Übrigens: Abendrot bedeutet gutes Wetter am nächsten Tag, Morgenrot warnt vor schlechtem Wetter. Ein etwas ruhigerer Tag vor unserem großen Ausflug in die Bucht von Kotor und ins Landesinnere war genau das richtige! Außerdem habe ich an dem Tag begonnen, an meinem Blog zu schreiben, was mir bisher wahnsinnig viel Freude bereitet!

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Travel

Villa Jumping Girl (Tag 2)

28. September 2016

Endlich angekommen!

Unser Zug kam anstatt um 8 Uhr morgens erst  um 10 Uhr morgens an, das hat mir mein Bruder jedoch schon lang vor Antritt der Zugreise prognostiziert. Wer die umgehen möchte, kann auch einfach mit dem Flugzeug nach Tivat fliegen, jedoch ist das nur der halbe Spaß: die Bahn fährt duch 254 Tunnel und über 243 Brücken, eine davon die höchste Eisenbahnbrücke Europas. Vom Bahnhof Sutomore aus nahmen wir ein Taxi um ca. 20 Euro zu unserem Haus in Skocidjevojka.

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Ich habe das Zimmer ganz oben mit extra Balkon bezogen, da mein Bruder meinte, er könne nach den Schnäpsen auf der Terasse keine Treppen mehr hochgehen. Ich habe damit kein Problem. Mein absolutes Highlight ist allerdings der Infinity-Pool mit Blick auf die Bucht von Petrovac:

 

Endlich angekommen - erstmal ausruhen

Endlich angekommen – erstmal ausruhen

Zum Mittagessen ging es nach Millocer, das nächste Dörfchen, ins Konoba Zago. Wahnsinnig guter Fisch, ausgezeichneter lokaler Wein und ein exzellenter Service haben für ein fantastisches Mittagessen gesorgt. Das sollte hier aber in allen Lokalen so weitergehen! Die Montenegriener sind sehr zuvorkommend und serviceorientiert. Danach gab es noch einen Kaffee mit fantastischer Aussicht aufs Meer in einem Lokal an der Promenade.

Milovac

Milocer

Danach haben wir uns noch Petrovac angesehen und haben uns mit Frühstück und Wein für die nächsten 5 Tage eingedeckt. Ok, vielleicht war auch ein Loza dabei. Abends ging es dann noch ein die wunderschöne, verwinkelte Innenstadt von Budva. Leider war es schon zu dunkel für meine Kamera, allerdings kann ich einen Besuch dieser Stadt mit ca. 19.000 Einwohnern kann ich nur empfehlen! Sie ist eine der ältesten Städte an der Adria. Das sieht man auch im Stadtbild der Altstadt: urpsrünglich waren die Häuser hier nur ein Stockwerk hoch und darüber aus Holz. Da dies auf dem sehr knapp bemessenen Stadt allerdings immer wieder zu Bränden führte, wurden nach und nach die Häuser aufgestockt.

Gemeinsam haben Ruben und ich stolze 1,5 kg fantastischer Muscheln verdrückt, dazu gab es einen Sopska-Salat. Bei ein paar Flaschen Vranac haben wir dann im ziemlich hippen Lokal Casper unter Sternenhimmel den Abend ausklingen lassen. Morgen geht es weiter mit einem Post über eine Riesen-Baustelle und eine verlassene Bucht Nahe unserer Villa.

By the way: Habt ihr meine Moderation bei goTV für Roma Friseurbedarf heute gesehen? Ich bin ja fast gestorben, als ich mich auf Kamera gesehen habe. Solange man meine Stimme nicht hört, bin ich ja ganz entspannt vor der Kamera, aber das war etwas ganz Neues für mich. Jedenfalls hoffe ich, dass es allen gefallen hat und kann nur sagen, dass vielleicht bald mehr von mir vor der Kamera kommt. 🙂